Erstmals erwähnt wird die Stadt Hammelburg (Hammellum castellum) 716, in eine Urkunde des Franken Herzogs Hedan 2. Im Auftrag des heiligen Bonifatius gründete 744 der hl. Sturmius das Benediktinerkloster zu Fulda.
Für den Weinbau jedoch noch wichtiger das Datum 7. Januar 777 als nämlich Karl der Große dem Kloster Fulda sein Königsgut Hammelburg dem Kloster schenkte. In dieser Schenkungsurkunde werden das erste mal Weinberge im Fränkischen erwähnt, somit nennt sich Hammelburg zu recht älteste Weinstadt Frankens. Die Mönche pflegten und hegten den Weinbau im Saaletal bis zur Säkularisation, er war auch für die Privatbevölkerung mit das wichtigste wirtschaftliche Standbein. Die Fürstbischöfe zu Fulda schätzten sehr den den Hammelburger Wein, denn Hammelburg war die südlichste Region des fuldischen Landes und somit der klimatisch einzige Landstrich in dem Weinbau betrieben wurde. Nach Zerschlagung der kirchlichen Besitztümer durch die Säkularisation und kriegerische Auseinandersetzungen litt natürlich auch der Weinbau in dieser Zeit. Natürliche Feinde wie die Reblaus zur Jahrhundertwende reduzierten den Weinbau abermals.
Der Weinbau im Allgemeinen erfuhr ab Mitte der 60er- Jahre, einen Aufschwung durch neue Rebsorten, Flurbereinigung und verbesserte neue Technik.
Die wirtschaftlich bessere Situation der Konsumenten erlaubt auch dass mehr Wein getrunken wird. Aus dieser Geschichtlichen Verpflichtung und Verbindung zum Weinbau unterhält noch heute die Stadt Hammelburg eine eigene Kellerei auf Schloß Saaleck mit einer Vinothek (Weinverkaufstelle) im Rathaus am Marktplatz in Hammelburg. |

Erstmals erwähnt wird die Stadt Hammelburg (Hammellum castellum) 716, in eine Urkunde des Franken Herzogs Hedan 2. Im Auftrag des heiligen Bonifatius gründete 744 der hl. Sturmius das Benediktinerkloster zu Fulda.
Der Weinbau im Allgemeinen erfuhr ab Mitte der 60er- Jahre, einen Aufschwung durch neue Rebsorten, Flurbereinigung und verbesserte neue Technik.